Spyware

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Spyware oder auch "Spionagesoftware - Schnüffelprogramm" ist Software, welche Identitätsmerkmale (persönliche Daten) eines Benutzers mit und ohne Wissen des Nutzers an den Softwarehersteller oder Dritte versendet. Sie dient hauptsächlich dem Anbieten von Produkten.

Um das Surfverhalten von Usern zu analysieren werden diese Softwareprogramme eingesetzt. Für Normaluser ist dies im täglichen Betrieb nicht unbedingt erkennbar.

Schadfunktionen können automatisch beim Start in Betrieb treten. Es werden automatisiert Daten gesammelt und an die entsprechende Empfangsstelle übermittelt. Außerdem können auch Startseiten von Browsern in ihren Einstellungen verändert sein. Durch das Herunterladen von Cookies wird das Surfverhalten analysierbar. Virulente Funktionen (Weiterverbreitung) sind zumeist nicht enthalten. Auch als Keylogger kann Spyware dienen. Dabei werden Tastatureingaben kontrolliert und alle Aktivitäten des Users aufgezeichnet und übermittelt. Beispiel "Mydoom".

Anzeichen für aktive Spyware kann z. B. sein, - langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit beim Surfen - Öffnen von Werbefenster die nicht im Zusammenhang mit dem Thema stehen - neue Links, welche gar nicht vom User aufgerufen wurden.

Schutz gegen Spyware: Einsatz von aktuellen Virenscannern, durch Einstellung im Browser das Ausführen von "aktiven Inhalten" verhindern , Firewallregeln einstellen, keine Cookies akzeptieren, laufend das Betriebssystem aktualisieren, Sperrung von automatisierten Links, Einsatz von Antispyware-Software (z. B. Windows Defender).


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Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2015 um 14:53 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl, Admin und Franz Lang.

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