Sicherheitscontracting

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Sicherheitscontracting ist ein in Deutschland erst vor wenigen Jahren eingeführtes Dienstleistungs-Konzept rund um die Gebäudesicherheit. Der "Contractor", in der Regel ein großer, besonders leistungsfähiger Anbieter von Sicherheitslösungen, übernimmt dabei über eine vereinbarten Vertragslaufzeit für den Kunden weitreichende Aufgaben von der Konzeption bis zur Installation und Wartung seiner sicherheitstechnischen Einrichtungen.

Die Anlagen bleiben - wie beim klassischen Leasing - Eigentum des Anbieters. Das Modell geht jedoch über herkömmliche Leasing- und Wartungsmodelle hinaus, denn neben Wartung und Betrieb können die Contracting-Leistungen auch die kontinuierliche Modernisierung und andere Services umfassen. Der Vertragsnehmer profitiert davon in mehrfacher Hinsicht: Er kann sich ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren, ohne sich dabei um die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften oder um das Funktionieren seiner sicherheitstechnischen Anlagen kümmern zu müssen.

Darüber hinaus kann er sich darauf verlassen, dass seine sicherheitstechnischen Anlagen immer auf dem neuesten technischen Stand sind. Bei Veränderungen - wie Wachstum der Firma, Umnutzung von Gebäuden und Produktionsstätten, Verkleinerung oder Verlagerung des Kerngeschäfts - kann er flexibel reagieren, weil die Sicherheitstechnik vom Contractor entsprechend angepasst wird. Nicht zuletzt erhöht Sicherheitscontracting - wie beim Leasing - die Liquidität und verbessert so grundsätzlich die Ausgangslage beim Rating von Basel II.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2010 um 07:42 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Henning Salié.

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