Schutzprofil (IT)
aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen
Ein Schutzprofil (Protection Profile, PP) definiert eine implementierungsunabhängige Menge von Sicherheitsanforderungen an eine Kategorie von IT-Produkten bzw. -Systemen. Schutzprofile sind nicht produktspezifisch. Sie dokumentieren aktuelle Sicherheitsprobleme, den passenden Lösungsansatz und daraus abgeleitete Anforderungen für eine bestimmte Kategorie von IT-Produkten/-Systemen. Anwender können durch Erstellung und Zertifizierung eines Schutzprofils oder Verweis auf ein solches ihre IT-Sicherheitsbedürfnisse ausdrücken, ohne Bezug auf ein konkretes Produkt zu nehmen. Schutzprofile können als Grundlage für eine Produkt- bzw. Systemzertifizierung herangezogen und in den Sicherheitsvorgaben für ein konkretes IT-Produkt/-System referenziert werden. IT-Produkte/-Systeme, die eine solche Zertifizierung durchlaufen haben, erhalten ein entsprechendes Zertifikat. Aktuelle Beispiele sind Schutzprofile für den elektronischen Reisepass und die elektronische Gesundheitskarte: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ZertifizierungundAkkreditierung/ZertifizierungnachCCundITSEC/SchutzprofileProtectionProfiles/schutzprofileprotectionprofiles_node.html.
[Bearbeiten] Siehe übergeordnete Stichworte
AnzeigeService-Links
[Bearbeiten] Siehe auch
- Common Criteria / ISO15408
- ISO 27001-Zertifikat auf der Basis von IT-Grundschutz
- ISO/IEC 27001 (früher BS 7799)
- IT-Grundschutz
- IT-Sicherheitsarchitektur
- ITSEC
- ITSEM
- Re-Zertifizierung (IT)
- Schwachstellenbewertung (IT)
- Sicherheitssoftware
- Sicherheitsvorgaben (IT)
- Vulnerability Assessment (Schwachstellenanalyse)
Diese Seite wurde zuletzt am 8. September 2011 um 14:17 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Christian Krause.

