Sabotage

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Unter dem Begriff Sabotage sind alle vorsätzlichen Handlungen und Unterlassungen zu verstehen, die Funktionen von Betrieben und Einrichtungen nachhaltig verhindern oder beeinträchtigen durch

  • Zerstörung
  • Beschädigung
  • Beseitigung
  • Veränderung
  • Unbrauchbarmachung.

Im rechtlichen Sinne gelten als Sabotagevorbereitungen und -aktivitäten nach den StGB §§ 87, 88 nur solche Handlungen, die sich richten

  • gegen ein Unternehmen, das für die Landesverteidigung oder den Schutz der Bevölkerung gegen Kriegsgefahren oder für die Gesamtwirtschaft wichtig ist,
  • in jedem Fall gegen lebens- und verteidigungswichtige Betriebe.

Als Tatbestandsmerkmale werden z.B. erfasst:

  • Zerstörung von Bauwerken (§ 305 StGB)
  • Brandstiftung (§ 308 StGB)
  • Sprengstoffexplosion (§ 311 StGB)
  • Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr (§ 315 StGB)
  • Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (§ 315 StGB)
  • Störungen von Fernmeldeanlagen (§ 317 StGB)

Betrieblich betrachtet gilt es, Mitarbeiter, Einrichtungen, Arbeitsplätze und Betriebsvermögen vor Sabotageakten zu schützen.

VdS versteht unter Sabotageschutz die Gesamtheit aller Schutzmaßnahmen, die dazu dienen, Sabotageangriffe auf die Funktion von (Alarm-)Anlageteilen zu erschweren und/oder Sabotageaktivitäten zu erkennen und an eine hilfeleistende Stelle zu melden.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 23. November 2011 um 13:36 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Hermann Feuerlein.

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