SWIFT-Abkommen

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Das SWIFT-Abkommen ist ein Abkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA. Es erlaubt den USA, auf EU-Zahlungsverkehrsdaten für die Zwecke des Aufspürens von Terrorismus-Finanzierungen zuzugreifen. Im Zuge der NSA-Ausspähaffäre drohte die EU-Kommission mit einem Ende des Abkommens. Die zuständige Innenkommissarin Malmström erkläte allerdings, das das Abkommen nicht aussgesetzt werde.

Dabei ist SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) eine im Jahr 1973 gegründete, internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die über ein TK-Netz (SWIFT-Netz) den Nachrichtenaustausch (durchschnittlich 16 Millionen SWIFT-Nachrichten pro Tag) zwischen den Mitgliedern in etwas 210 Ländern realisiert.

Auf Grundlage des SWIFT-Abkommens werden die Namen von Absender und Empfänger einer Überweisung und die Adresse für die Dauer bis zu fünf Jahre gespeichert. Betroffene werden dabei nicht informiert. Nur innereuropäische Überweisungen, die über SEPA abgewickelt werden, sind davor geschützt.


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Diese Seite wurde zuletzt am 24. August 2016 um 12:31 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Oliver Wege.

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