Rijndael

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Im Herbst 2000 hat das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) den Algorithmus "Rijndael "als designierten Advanced Encryption Standard (AES) (http://www.nist.gov/aes/) ausgewählt. Damit hatte sich in einem dreijährigen Wettbewerb der Algorithmus der beiden Belgier Joan Daemon und Vincent Rijmen durchgesetzt. Entscheidend waren Performance, Effizienz, Flexibilität und die leichte Implementierbarkeit. Rijndael eignet sich wegen seiner geringen Speicherplatzanforderungen zudem besonders gut für den Einsatz in Chipkarten, Handys und PDAs. Rijndael liegt im Quelltext vor und kann weltweit von jedermann lizenzfrei implementiert werden. Die Standard-Schlüssellängen des AES sind wahlweise 128, 192 und 256 Bit. Die Verabschiedung des AES als US-amerikanischer Federal Information Processing Standard (FIPS) 197 ist im Dezember 2001 erfolgt. Der AES hat somit offiziell den betagten Data Encryption Standard (DES) abgelöst und soll für voraussichtlich die nächsten 20 bis 30 Jahre schutzbedürfige Daten sichern.


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