Restlicht-Kamera

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Spezielle Videokamera, die Bildverstärker einsetzt, um auch bei sehr wenig vorhandenem Licht (Restlicht) noch Videobilder erzeugen zu können. Restlichtverstärker gibt es in unterschiedlichen Bauformen (1., 2. und 3. Generation), die sich in Lichtempfindlichkeit, Verstärkungsvermögen, Auflösung, Rauschverhalten und Spektralbereich unterscheiden. In der Videoüberwachung gibt es kaum noch Kameras, deren Restlichtverstärker mit einer Bildaufnehmerröhre (SIT, ISIT) gekoppelt ist. Moderne Restlichtkameras verwenden CCD-Sensoren, deren Pixeloberfläche durch eine Faseroptik direkt mit dem Ausgangsfenster des Bildverstärkers verbunden wird. Durch große Fortschritte in der Verstärkertechnik sind auch äußerst schlechte Lichtverhältnisse zu bewältigen (bis zu 10 Lux). Durch die Empfindlichkeit der Bildverstärker im nahen Infrarot sind die Restlichtkameras hervorragend mit Infrarotscheinwerfern oder IR-Laserscheinwerfern einsetzbar. Bei Verwendung von motorisierten Objektiven mit ND-Filtern (ND: Neutral Density) können Restlichtkameras auch im Tag-/Nachtbetrieb eingesetzt werden. Sofern der Restlichtverstärker elektronisch getaktet wird (vergleichbar zum elektronischen Shutter bei CCD-Kameras) ist auch ein Tag/Nachtbetrieb mit manuellen Objektiven und fester Blende, z.B. Spiegelobjektiven, möglich.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 6. August 2011 um 04:38 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hans Schilling.

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