Privacy Masking

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Funktion zur Maskierung von Video-Bildbereichen, welche von Personen nicht eingesehen werden dürfen. Die Masken können sowohl in Größe und Position, als auch farblich/strukturell, individuell den Gegebenheiten im Bildbereich angepasst werden


Hintergrund

Datenschutz ist in Videosicherheitsanwendungen ein kritisches Thema. Im Besonderen, wenn die Kamera neben der eigentlich wichtigen Szene auch Bereiche erfasst, die die Privatsphäre von Personen berührt, z.B. einen Aufenthaltsbereich in Arbeitspausen oder die Eingänge zu den Waschräumen in einem Betrieb. Eine mechanische Abdeckung dieser Bildbereiche, z.B. am Objektiv selbst, ist nicht machbar. Der Einsatz mehrerer Kameras, die nur das erfassen, was gesehen werden darf, ist zu aufwändig. Dazu kommt, dass diese Bereiche möglicherweise zu bestimmten Tageszeiten (z.B. während der Betriebszeiten) abgedeckt, zu anderen Zeiten (z.B. wenn das Gebäude geschlossen ist) jedoch sichtbar sein sollen.


Lösung

DSP-Technologie bietet die Möglichkeit, für jeden Videokanal sogenannte Privatzonen (Privacy Zones) einzurichten. Diese können Tages-/Uhrzeit-abhängig, in Live- oder Speicherbildern und abhängig von Nutzerrechten ein- oder ausgeblendet werden. Das Ein- und Ausblenden erfolgt vollautomatisch gemäß der vom Anwender vorgegebenen Parameter.

Neue Rekordertechnik ermöglicht es, die Bilder im Originalzustand zu speichern und Maskierung oder Verpixelung auf die Wiedergabe zu beschränken. So ist es möglich, dass Personen mit entsprechender Berechtigung auf das Original zurückgreifen können, gegebenenfalls auch erst nach Eingabe der Zugangsdaten von zwei verschiedenen Personen (z.B. Security Manager und Betriebsrat).


Weblinks


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 19. September 2015 um 04:35 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Katharina Geutebrück.

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