Port Facility Security Officer

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Der Port Facility Security Officer (PFSO) nimmt als Beauftragter für die Gefahrenabwehr einer Hafenanlage die Security-Managementaufgabe wahr. Diese Funktion wurde mit weiteren Maßnahmen und Einrichtungen durch die International Maritime Organization (IMO) im Jahre 2002 mit dem International Ship and Port Facility Security Code (ISPS-Code) eingerichtet. Auslöser für die Schaffung dieses Regelwerks waren die Terroranschläge vom 11. September 2001.

Umgesetzt durch eine EU-Verordnung sowie nationale Gesetze (zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen) muss ab 1. Juli 2004 jede Hafenanlage, die Seeschiffe ab 500 Bruttoraumzahl (BRZ) und Passagierschiffe in internationaler Fahrt bedient, über wirksame Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in drei Gefahrenstufen verfügen und dafür mindestens einen PFSO ständig vorhalten. Dieser ist für die Schaffung, wirksame Umsetzung und ständige Weiterentwicklung des Gefahrenabwehrplanes verantwortlich.

Als PFSO kann nur benannt und eingesetzt werden, der eine dreitägige Schulung in einer zertifizierten Einrichtung erfolgreich absolviert hat. Eine solche zertifizierte Einrichtung ist in Deutschland der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland VSWN. Er führt seit über 10 Jahren diese Schulung mit Trainingseinheiten in einer Hafenanlage erfolgreich durch[1].

Schulungsinhalte sind international vorgegeben und orientieren sich an den zukünftigen Aufgaben.


Einzelnachweis

  1. SecuPedia Aktuell: Lehrgang Port Facility Security Officer ab 27. Juli


Seie auch



Diese Seite wurde zuletzt am 10. August 2015 um 14:31 Uhr von Peter Hohl geändert.

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