Personenidentifikation

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Eine sichere Identifizierung von Personen ist möglich

  • auf Grund des subjektiven Gesamteindrucks, wenn ein Mensch für die Kontrolle eingesetzt ist, der den Kontrollierten persönlich kennt,
  • auf Grund objektiver Kriterien.

Ein Personenidentifikationsverfahren ist um so unsicherer, je weniger die Erkennungsparameter direkt vom Individuum abhängen und je mehr sie zusätzliche Informationsträger benötigen. Der bloße Besitz eines Ausweises erlaubt deshalb keine sichere Identifikation. Er muss durch weitere Kriterien ergänzt werden, die möglichst schwer nachahmbar an das Individuum gebunden sind: Foto, Unterschrift, Kenntnis bestimmer Worte (Parole!) oder Zahlen (PIN), körperliche unveränderliche Merkmale (Personenbeschreibung).

Für die Zukunft werden diejenigen Verfahren die größten Chancen haben, die körpermorphologische Kriterien automatisch und ohne aufwändige Aktivitäten der betroffenen Person auswerten. Mehrere Firmen bieten inzwischen die Fingerabdruck-Erkennung an. Auch andere biometrische Verfahren sind am Markt zu haben (Biometrie).

Solange es an einer bewährten unmittelbaren und automatischen Identifikationsmöglichkeit fehlt, kann eine höhere Sicherheit bei der Personenidentifikation dadurch erreicht werden, dass man mehrere Erkennungsparameter miteinander kombiniert (z.B. Ausweis mit Foto und Unterschrift + Kenntnis einer PIN) und diese Kriterien gegen Fälschung sichert (z.B. Einschweißen des Fotos in einem Laminat).

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 23. Oktober 2014 um 11:21 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Redaktion.

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