Passbildvergleichsverfahren

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Beim Passbildvergleichsverfahren wird das auf der Ausweiskarte aufgebrachte Lichtbild nach dem Einführen der Ausweiskarte in die Lesestation von einer Kamera aufgenommen und zur Pforte bzw. an eine zentrale Stelle übertragen. Eine zweite Kamera nimmt gleichzeitig das Bild der Person auf, welche die Ausweiskarte in die Lesestation gesteckt hat.

Zusätzlich liefert eine dritte Fernsehkamera ein Bild vom Umfeld des Zutrittsbereichs. Durch Bildmischung erscheint in der einen Bildhälfte des Monitors an der Pforte das Bild des Zutrittsbegehrenden, während die andere Hälfte des Bildschirms das Passbild der Ausweiskarte zeigt.

Der Pförtner kann somit in direktem Vergleich beurteilen, ob das Gesicht und das Bild der Ausweiskarte übereinstimmen. Mit einem Quittungssignal löst er die Freigabe des Durchgangs aus. Über einen weiteren Monitor lässt sich das Umfeld des Einganges beobachten, um zu erkennen, ob sich beim Öffnen des Zugangs nicht noch andere Personen Zutritt verschaffen wollen.

Die Hersteller von Bildvergleichssystemen bieten zum Teil wahlweise den Bildvergleich mit einem digital gespeicherten Bild oder das kostengünstigere Passbildvergleichsverfahren an. Kombiniert mit einer PIN-Eingabe erscheint das Passbildvergleichsverfahren bei denjenigen Unternehmen zweckmäßig, die bereits mit einem Lichtbild versehene Ausweiskarten verwenden. Eine Erkennung von gefälschten Ausweiskarten ist mit diesem Verfahren in der Regel nicht möglich.

Dies bedeutet: Bei dem Passbildvergleichsverfahren, wie auch bei dem Bildvergleich, findet keine automatische, sondern eine personelle Zutrittskontrolle statt.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juli 2011 um 06:42 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Axel Munde.

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