Partnerschlüssel

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Zweigeteilter Schluessel (Abbildung: DOM Sicherheitstechnik)

Bei Zylinderverschlüssen: Zwei verschiedene Schlüsselteile, die zum Öffnen und Verschließen gemeinsam eingeführt werden müssen (möglich nur bei bestimmten Wendeschlüssel-Systemen).

Bei konventionellen Zylinderverschlüssen: Meist zwei verschiedene Schlüssel, die bei einem Spezialschloss 2 verschiedene Zylinder betätigen (1. und 2. Riegeltour getrennt).

Bei Zuhaltungs-(Chubb)-Schlössern: Zwei verschiedene Schlüssel, von denen der eine die erste und der andere die zweite Riegeltour schließt.

Partnerschlüssel gewährleisten die zwangsläufige Schließung durch zwei Personen. Sie werden in Hochsicherheitsbereichen, Geheimräumen, hochsensiblen EDV-Räumen, Kundenmietfächern der Banken und bei sonstigen exponierten Türen und Behältnissen eingesetzt.

Die Zwei-Personen-Zwangsschließung wird meist als Einzelschließung eingesetzt; sie ist aber auch zum Teil in Schließanlagen integrierbar, wenn dies von Anfang an bei der Bestellung angegeben wird. Durch die zweckentsprechend getrennte Aufbewahrung der unterschiedlichen Schlüsselteile ergibt sich eine höhere Sicherheit gegen unbefugte Benutzung verlorener Schlüssel und gegen die unberechtigte Anfertigung von Nachschlüsseln.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juli 2011 um 06:38 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hugo Peter Elsen.

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