PIAV

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Der Polizeiliche Informations- und Analyseverbund (PIAV) soll dazu beitragen, dass bei den Polizeibehörden in Bund und Ländern vorliegende Erkenntnisse - insbesondere über überregional agierende Straftäter und Straftaten von erheblicher Bedeutung - für alle Polizeibehörden besser nutzbar sind. Mit dem PIAV soll es zum Beispiel möglich sein, frühzeitiger als bisher Serienstraftaten, Bandenkriminalität oder Strukturen Organisierter Kriminalität zu erkennen und somit die Aufklärungsquote zu steigern bzw. das Entdeckungsrisiko für Straftäter zu erhöhen. Der PIAV geht auf einen Bechluss der Innenministerkonferenz vor dem Hintergrund der NSU-Taten zurück.

Für die erste Stufe "Waffen- und Sprengstoffkriminalität" wurde am 07.03.2017 der Wirkbetrieb aufgenommen. PIAV soll in den Folgejahren stufenweise weiter ausgebaut werden. Aktuell befinden sich die 18 Polizeien der Länder und des Bundes, sowie das ZKA in den Vorbereitungen zur Umsetzung der zweiten PIAV-Stufe "Gewaltdelikte/Gemeingefährliche Straftaten und Rauschgiftkriminalität" sowie in den Planungen zur Umsetzung der dritten PIAV-Stufe "Cybercrime, Sexualdelikte und Eigentums- und Vermögensdelikte". Weitere Deliktsbereiche sollen sukzessive bis zum Jahre 2020 realisiert werden.[1][2].


Einzelnachweis

  1. https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/ElektronischeFahndungsInformationssysteme/polizeilicheInformationssysteme_node.html
  2. secuPedia Aktuell: Polizei­liche In­for­ma­ti­ons- und Ana­ly­se­ver­bund (PIAV): Wirkbetrieb aufgenommen



Diese Seite wurde zuletzt am 7. März 2017 um 12:14 Uhr von Peter Hohl geändert.

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