NoMoreRansom.org

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Das Projekt ,NoMoreRansom.org‘ wurde im Juli 2016 von der niederländischen Polizei, Europol, Intel Security sowie Kaspersky Lab ins Leben gerufen[1][2] und war der Startschuss für eine weltweite Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und der Privatwirtschaft im Kampf gegen Ransomware. Mittlerweile sind insgesamt 22 Länder in das Projekt involviert[3]. Auf der Internetseite des Projekts – http://www.nomoreransom.org – finden sich nützliche Informationen über Ransomware, wie diese funktioniert, wie man sich davor schützt und wie verschlüsselte Dateien mit kostenfreien Tools wieder entschlüsselt werden können.

Das Online-Portal ist auf Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Russisch und Portugiesisch und nun auch Deutsch[4] verfügbar (https://www.nomoreransom.org/de/index.html). Weitere Sprachversionen sind in Arbeit.

Dank der auf der Website angebotenen kostenfreien Entschlüsselungstools konnten bis Ende 2016 fast 6.000 Nutzer ihre Dateien erfolgreich entschlüsseln können, ohne Lösegeld an die Kriminellen zahlen zu müssen.

Zur Vorbeugung gegen Ransomware empfiehlt die Organisation:

  • Regelmäßiges Erstellen von Back-ups, so dass im Falle einer Ransomware-Infektion nicht alle Daten verloren sind,
  • Einsetzen einer starken Antivirus-Software, um das eigene System vor Ransomware zu schützen,
  • Regelmäßig Software-Updates durchführen,
  • und generell Vorsicht walten lassen.


Einzelnachweis

  1. SecuPedia Aktuell: Behörden und IT-Sicherheitsunternehmen gemeinsam gegen Ransomware
  2. SecuPedia Aktuell: Projekt ,NoMoreRansom.org‘
  3. SecuPedia Aktuell: ,NoMoreRansom.org‘: Neue Partner und Entschlüsselungstools
  4. SecuPedia Aktuell: NoMoreRansom.org ab sofort in deutscher Sprache verfügbar


Siehe übergeordnete Stichworte


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 6. April 2017 um 13:01 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl.

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