Mobile Malicious Code

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Mobile Malicious Code, auch MMC, ist der Oberbegriff für sämtliche Arten von Computerschädlingen. Diese infizieren und manipulieren ohne Wissen des Anwenders einzelne Computer oder ganze Netzwerke. Die Auswirkungen sind vielfältig und gipfeln im schlimmsten Fall im Zusammenbruch des Netzwerks oder dem Kompromittieren der Datensicherheit. Neben klassischen Viren umfasst die Kategorie sogenannte Würmer, die sich ohne Zutun eines Nutzers selber von infizierten Systemen weiterverbreiten, schädliche Trojaner, die sich als nützliche Programme tarnen und Skripte wie ActiveX, Visual Basic oder JavaScript, die sich zum Beispiel in Dateien oder Webseiten finden. Schutz bieten klassische Antivirenlösungen, sofern aktuelle Virensignaturen existieren. Darauf nicht angewiesen sind sogenannte "Sandbox"-Lösungen, die das probeweise Ausführen und Analysieren von unbekanntem Code in einer Art "abgesichertem Modus" ermöglichen. Dadurch minimieren sie die Gefahr einer Infektion des Gesamtnetzes durch unbekannte Codes. Entsprechend funktionieren diese Lösungen auch in dem Zeitfenster zwischen Bekanntwerden eines neuen Virus und dem Bereitstellen entsprechender Signaturen durch die Antivirenhersteller.


Datensicherung/Backup

Trotz Einführung vieler neuer Schutztechniken bleibt ein ordnungsgemäßes Backup die sicherste Methode des Malewareschutzes.


Siehe


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 15. September 2015 um 12:27 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl, Admin und Michael Hartmann.

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