Mobile Access

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Unter „Mobile Access“ versteht man den sicheren Zutritt per Smartphone. Die mobilen Geräte werden immer mehr zur Brieftasche und dienen als virtuelle Fahrkarte, Kinoticket, Bonuskarte, Gesundheitskarte und vieles mehr. In Kombination mit einer mobilen Zutrittslösung wird das Smartphone auch zum Zutrittsausweis.

Funktionsweise

Zutritt mit Smartphone (Foto: Kaba AG)
Mit „Mobile Access“ können Zutrittskarten einfach und sicher auf das Smartphone gebracht werden. Somit können Mitarbeiter ihr Smartphone nutzen, um Zutritt zu Gebäuden, zu gesicherten Bereichen wie Labors und Serverräumen oder abgelegenen Infrastrukturanlagen zu erhalten. Diese Art von Zutrittsmedium funktioniert mit elektronischen Komponenten, wie z.B. Digitalzylinder oder elektronischen Beschlägen, die auf RFID basieren und die NFC (Near Field Communication) unterstützen.


Praktische Anwendung

Ein Zutrittsrecht wird mit „Mobile Access“ kurzfristig erteilt, wenn es gebraucht wird. So fordert beispielsweise ein Monteur, der für Wartungsarbeiten Zugang zu einer Außenstelle benötigt, per Handy oder App das benötigte Zutrittsrecht an. Er erhält kurzfristig über sein Smartphone die benötigten Zutrittsrechte vom Systembetreiber. Die Rechtevergabe wird über das Mobilfunknetz erledigt und ist darum flexibel und schnell. Smartphones werden so einfach zur Zutrittskarte – und Benutzer und Systembetreiber sparen Wege, Zeit und Kapazitäten. Neben Benutzerkomfort spielen die geringeren Installationskosten eine wesentliche Rolle, da die Türen keine Verbindung zum Netzwerk benötigen: Das Mobiltelefon ist das verbindende Element zum Zutrittssystem.


Sicherer Datenaustausch

Der sichere Datenaustausch zwischen Tür und System via Smartphone muss aber gewährleistet sein. Lösungsanbieter stellen dafür einen speziellen Dienst, ein sogenanntes Trusted Service Management (TSM) zur Verfügung. Dabei werden die gleichen globalen Sicherheitsvorgaben angewendet, die für mobiles bargeldloses Bezahlen genutzt werden. Die Schnittstellen zu den Telefongesellschaften und die Multiapplikationsunterstützung stellt die Lösung ebenfalls sicher.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 17. Oktober 2016 um 16:41 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Petra Eisenbeis-Trinkle.

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