Lichtschranke

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Lichtschranken bestehen aus einem Sender, der einen gebündelten Strahl sichtbaren oder unsichtbaren Lichts dauernd oder intermittierend aussendet, sowie einem Empfänger, der diesen Lichtstrahl verarbeitet. Beide sind räumlich voneinander getrennt; der Lichtstrahl durchquert die zu überwachende Wegstrecke. Passiert ein Objekt die Lichtschranke, so wird der Lichtstrahl unterbrochen und Alarm ausgelöst. Umlenkspiegel erlauben die örtliche Zusammenlegung, reduzieren jedoch die optische Leistung maßgeblich und sollen darum nach den Projektierungshinweisen der deutschen Kriminalpolizei nicht eingesetzt werden.

Lichtschranken finden sich neben dem Intrusionsschutz auch in einer Reihe von anderen Anwendungen (Türsteuerung, Produktionstechnik u. a.). Für den Intrusionsschutz verwendet man zweckmäßig die mit unsichtbarem Infrarotlicht arbeitenden Lichtschranken. Sie werden als Bestandteile einer Intrusionsschutz-Anlage sowohl im Perimeter- (Freilandschutz / Perimeterschutz) als auch im Peripherieschutz (Außenhautschutz / Peripherieschutz) und teilweise als Einbrecherfalle im Raumschutz (Raumüberwachung) eingesetzt.

Zur Sicherung des Schließbereichs von Feuerschutzabschlüssen (Personenschutz) oder zur Durchfahrtsicherung von Feuerschutzabschlüssen im Zuge bahngebundener Förderanlagen dürfen nur spezielle Bauarten von Lichtschranken verwendet werden, die nicht auf Brandrauch ansprechen. VdS stellt Prüfzeugnisse für solche Geräte aus und führt eine Liste geeigneter Produkte.


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Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juli 2011 um 07:21 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hansjörg Wigger.

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