Krisenmanagement in Deutschland

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Krisenmanagement Deutschland

Für die allgemeine Gefahrenabwehr (polizeilich und nichtpolizeilich) sind in Deutschland die Länder zuständig, ausgenommen ist der Verteidigungsfall. Es besteht aber bei den zumeist länderübergreifenden, nationalen Gefahren- oder Schadenslagen die Notwendigkeit, die unterschiedlichen Führungs- und Kommunikationsstrukturen des Bundes und der Länder in einem übergreifenden Krisenmanagement zusammenzuführen.

Die Krisenstäbe der Bundesministerien übernehmen dabei eine koordinierende Funktion, zuständig ist das jeweils für diese Materie zuständige federführende Ressort. Andere betroffene Ressorts stellen kurzfristig Verbindungspersonen (siehe Abbildung [1]).

Der Krisenstab des Bundesministeriums des Innern (BMI) als eine entsprechende Ausprägung ist eine solche besondere Aufbauorganisation. Hier werden abteilungsübergreifend die Kompetenzen des BMI zur Bewältigung von Krisen unter einheitlicher Leitung gebündelt. Beispielsweise berichtet das erst kürzlich geschaffene Nationale-Cyber-Abwehrzentrum (NCAZ) bei einem Internet-Katastrophenfall direkt an den vom Staatssekretär des BMI geleiteten Krisenstab.

Einzelnachweis

  1. BMI-Broschüre "System des Krisenmanagements in Deutschland" vom 11.01.2010

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 20. Juli 2011 um 12:10 Uhr von Oliver Wege geändert.

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