Kraftbetriebene Sicherung

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Begriff aus der DGUV Vorschrift 25 (früher BGV C9 / GUV-V C9 bzw. UVV "Kassen") der gesetzlichen Unfallversicherer DGUV in Deutschland.

Kraftbetriebene Sicherungen sind Einrichtungen, die erst nach ihrer Auslösung eine durchschusshemmende Abtrennung entsprechend der DGUV Vorschrift 25 herstellen. Wo sie installiert sind, darf in Kreditinstituten an Arbeitsplätzen mit griffbereiten Banknoten in öffentlich zugänglichen Bereichen auf eine permanente durchschusshemmende Abtrennung verzichtet werden. Sie müssen vom zuständigen Unfallversicherungsträger geprüft sein und dürfen nicht in Verbindung mit durchbruchhemmenden Abtrennungen verwendet werden. Weitere Anforderungen: Kraftbetriebene Sicherungen müssen gefährdete Arbeitsplätze schnell und sicher abtrennen können. In einer Durchführungsanweisung ist detailliert geregelt, was alles zur Erfüllung dieser Forderung gehört. Vorgeschrieben sind auch die Auslöser: Geldscheinkontakte und an jedem Arbeitsplatz im abgetrennten Bereich Fußauslöser, die es ermöglichen, alle kraftbetriebenen Sicherungen schnell und gleichzeitig zu schließen.

Generell dürfen kraftbetriebene Sicherungen nur dann geöffnet sein, wenn mindestens ein Bank- (Sparkassen-) Mitarbeiter anwesend ist. Sie müssen arbeitstäglich auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 27. Juli 2014 um 07:41 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin.

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