Kompromittierende Abstrahlung
aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen
Kompromittierende Abstrahlung ist die durch datenverarbeitende, oder -darstellende Elektrogeräte emittierte, informationshaltige elektromagnetische Störstrahlung. Hierzu gehören z.B. Videoüberwachungs- und EDV-Monitoren, Peripheriegeräte (Tastaturen, Drucker, Modems usw.), Grafikkarten, Faxgeräte, Chip- und Magnetkartenleser sowie Geldautomaten. Der Informationsgehalt der sogenannten "kompromittierenden Emissionen" (KEM) lässt sich aus unterschiedlicher Entfernung (bei Monitoren bis zu mehreren hundert Metern) mit relativ geringem Aufwand reproduzieren. Ferner existieren auch professionelle Empfangs- und Wiedergabegeräte für diesen Zweck. Die Fortpflanzung der Emissionen findet sowohl im freien Raum, als auch entlang metallischen Leitern und Kabel statt. Zur Verhinderung des Missbrauchs der KEM bestehen folgende Möglichkeiten (in Reihenfolge des erforderlichen Aufwands):
- Überlagerung der KEM
- Anwendung des Zonenmodells
- TEMPEST-gehärtete Hardware
- HF-geschirmte Räume
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