Katastrophenorganisation

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Die Katastrophenorganisation (BKO, Betriebliche Katastrophenschutz-Organisation) ist im Gegensatz zur Normalorganisation eine Sonderorganisation. In der Katastrophenorganisation sind die Organisationsstrukturen und Entscheidungsabläufe darauf ausgerichtet, mögliche Katastrophen optimal in den Griff zu bekommen und so rasch wie möglich zur Normalorganisation zurückzukehren. Eine Katastrophenorganisation hat nur einen Chef, dem ein Krisenstab sowie die Einsatzdienste (z.B. Feuerwehr, Werkschutz, Sanität, technischer Dienst) direkt unterstellt sind. Sie entspricht darin der Notfallorganisation, ist aber wegen der systemübergreifenden Schadenlage umfassender (mehr Personen) und tiefer (mehr Entscheidungsebenen) als die Notfallorganisation.

Werden auch die Fachbereiche in die Katastrophenorganisation eingebunden, ist die Benennung von Fachbereichs-Notfallbeauftragten zu empfehlen. Jeder F-NFB ist für die Belange seines Bereiches zuständig und verantwortlich. Er kommuniziert mit dem Leitenden NFB.

Es ist unabdingbar, dass der Notfallbeauftragte mit ausreichenden Kompetenzen ausgestattet ist, um die erforderlichen Maßnahmen ohne Genehmigungsprozess veranlassen zu können.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 22. Februar 2013 um 13:02 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Oliver Wege, Admin und Günter Glessmann.

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