Kölner Studie

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Die "Kölner Studie" ist eine alle fünf bis sechs Jahre erhobene Untersuchung zum Modus operandi bei Wohnungseinbrüchen. Die 7. Studie wurde 2011 durchgeführt und wurde 2012 veröffentlicht. Die nächste Studie wird 2017 erstellt und soll 2018 veröffentlicht werden.

Titelbild der „Kölner Studie“ 2011
Urheber ist die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Köln. Die Bedeutung der Studie reicht aber weit über den regionalen Bereich hinaus und wird bundesweit und international als Grundlage für Sicherheitsentscheidungen im Wohnbereich herangezogen.

Grundlagen der Datenerhebung sind Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik sowie Auswertungen der eigens für diese Studie entworfenen Fragebögen, die bei jeder Tatortaufnahme eines Wohnungseinbruchs durch die Fachleute des Erkennungsdienstes ausgefüllt wurden. Erkenntnisse aus den Strafanzeigen sowie Strukturdaten der Städte Köln und Leverkusen flossen ebenfalls ein. Von den 5660 Wohnungseinbrüchen in Köln und Leverkusen im Erhebungszeitraum wurden im Rahmen der Detailerhebung ca. 80 Prozent ausgewertet. Die wesentlichen Aussagen der Studie 2011:

  • In fast 80 Prozent aller Fälle werden Fenster und Fenstertüren von Einfamilienhäusern angegriffen und in mehr als 77 Prozent der Fälle aufgehebelt
  • Die Zahl der Einbrüche durch Wohnungsabschlusstüren in Mehrfamilienhäusern ist um ca. 10 Prozent gestiegen
  • Urlaubszeit ist nicht Haupteinbruchszeit
  • Dunkle Häuser und Wohnungen laden Einbrecher ein
  • 43 Prozent der versuchten Wohnungseinbrüche scheiterten an Sicherungstechnik
  • Wohnungseinbrecher sind keine Gewalttäter
  • Einbrüche bei Anwesenheit der Bewohner sind leicht rückläufig

Die detaillierten Ergebnisse finden sich im Artikel Wohnungseinbrüche. [1]


Einzelnachweise

  1. Kölner Studie als PDF


Siehe auch:



Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juli 2017 um 15:00 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Harald Schmidt.

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