Interoperabilität

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Interoperabilität ist die Fähigkeit unabhängiger, heterogener Systeme, möglichst nahtlos zusammen zu arbeiten, um Informationen auf effiziente und verwertbare Art und Weise auszutauschen. Für Sicherheitsanwendungen bedeutet dies, dass bisher autonome Systeme wie Einbruchmeldung, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung oder Brandschutz übergreifend zusammenspielen und dem Benutzer automatisierte Kombinationsmöglichkeiten bieten.

Zum Beispiel lässt sich ein Zutrittskontrollsystem nach Betriebsschluss als Einbruchmeldesystem einsetzen, das mit Kameras vernetzt ist und im Alarmfall Livebilder an eine Notrufzentrale übermitteln. Ein anderes Beispiel ist intelligente Videotechnik mit dem Brandmeldesystem. Dabei erkennen Kameras automatisch eine Rauchentwicklung und senden Bilder vom Ereignis an die Leitstelle bei gleichzeitiger Aufzeichnung. Sicherheitspersonal kann so zielgerichtet reagieren und Fehlalarme oder unnötige Evakuierungen können verhindert werden.




Diese Seite wurde zuletzt am 3. Mai 2011 um 09:01 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hansjörg Wigger.

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