Instant Messenger

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Instant Messenger (IM) steht für Dienste zur sofortigen Nachrichtenübertragung.

Funktion

IM bietet dem Nutzer eine Kommunikation in Form von Chatgesprächen (zu zweit oder mit mehreren Teilnehmern) an. Es handelt sich dabei um eine direkte, syncrone Kommunikation, im Gegensatz zur E-Mail, die asyncron funktioniert.

Neben der Nachrichtenübertragung beinhalten die IM-Clients immer weitere Funktionen (beispielsweise Dateitransfer, Whiteboard, Videokonferenz, Bildschirmpräsentation und Bildschirmübergabe).

Die Clients benutzten dabei unterschiedliche Protokolle.

Clients

IM-Clients gibt es für alle Betriebssysteme, Plattformen und Geräte. Bekannte Programme sind ICQ, AIM, Windows Live Messenger, Yahoo Messenger oder Skype. Auch Google bietet einen IM-Dienst an, der sowohl als Webanwendung, als Linux/Windows Client, aber auch auf Smartphones (Android) läuft.

Die Vorraussetzung für alle diese Dienste ist ein Benutzerkonto bei dem jeweiligen Diensteanbieter.

IT-Sicherheit

Auch wenn es bei IM um sofortige Nachrichtenübertragung geht, so speichern alle Dienste die Historie einer Unterhaltung. Sie eignen sich daher nicht für sensible Datenübertragung. Aufgrund der starken privaten Nutzung hält IM auch in immer mehr Unternehmen Einzug.

IMs umschiffen dabei zentrale Sicherheitsmechanismen. Der Schutz gegen Viren, Trojaner etc. wird damit ausgehebelt, und ebenso verliert das Unternehmen die Kontrolle über den externen Datenverkehr.


Weblinks


Siehe übergeordnete Stichworte


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2017 um 11:33 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Markus Albert.

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