Geprüfte(r) Meister(in) für Schutz und Sicherheit

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Diese Qualifizierung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im betrieblichen Werkschutz sowie an Angehörige der privaten Schutz- und Sicherheitsunternehmen, die ihr Aufgabenspektrum erweitern und sich für anspruchsvollere Aufgaben in Leistungs- und/oder Führungspositionen qualifizieren möchten.

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen für die Aufstiegsfortbildung sind:

  1. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung zur Fachkraft für Schutz- und Sicherheit oder in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf, der einem sicherheitsrelevanten Beruf zugeordnet werden kann, und danach mindestens einjährige einschlägige Berufspraxis oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis oder
  3. eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufspraxis oder
  4. eine mit Erfolg abgelegte Prüfung zur „ geprüften Werkschutzfachkraft“

Um den Nachweis beruflicher Handlungskompetenz zu führen, ist die Aufstiegsfortbildung nicht fachsystematisch organisiert, sondern geht von betrieblichen Problemstellungen aus und steuert eine durch Handlungsfelder bestimmte komplexe Prüfung an. Geprüft werden neben Wissen und Fähigkeiten auch die Umsetzungskompetenz in den der betrieblichen Praxis entnommenen Handlungsfeldern und Aufgabenstellungen.

Aufbau der Qualifikation

Grundlegende Qualifikationen

Ca. 260 Unterrichtsstunden, Dauer ca. 9 Monate.

Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen ( Ausbilder- Eignungsprüfung)

Ca. 120 Unterrichtsstunden, Dauer ca. 4 Monate.

Handlungsspezifische Qualifikationen

Ca. 560 Unterrichtsstunden, Dauer ca. 18 Monate

Die Aufstiegsqualifikation gliedert sich in 9 Trimester. Pro Trimester werden 480,00 € Lehrgangsgebühren berechnet, welches zu einem gesamten Kostenvolumen von 4 320,00 € führt. Die Teilnahme an Lehrgang und Prüfung zum Meister(in) für Schutz und Sicherheit wird durch das Meister Bafög (AFBG) gefördert. Träger der Lehrgänge zur Aufstiegsqualifikation ist die IHK. Dort werden auch alle Prüfungen abgenommen.

Karriere

Karrierechancen im Bereich der Sicherheitswirtschaft ergeben sich in verschieden Ausrichtungen. Abhängig vom Tätigkeitsspektrum des Unternehmens liegen sie vorwiegend im operativen Management. So unterschiedlich die Aufgabengebiete in der Sicherheitswirtschaft sind, so unterschiedlich kann sich darüber hinaus die Karriere des/der Meisters/(in) für Schutz und Sicherheit entwickeln. Eine Vielzahl von Aufbaumöglichkeiten auf die Fortbildungsqualifikation Meister(in) für Schutz und Sicherheit werden momentan von verschiedenen Bildungsträgern angeboten. Für jeden Interessierten ist zu prüfen in welchem Fachbereich der Sicherheitswirtschaft er sich einbringen möchte. Zur Zeit erfolgreiche Aufbaumöglichkeiten bieten die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistungen in Kiel/Altenholz und die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtpflege in Berlin an. Während in Kiel berufsbegleitend der Abschluss zum Sicherheitsfachwirt(in) angestrebt wird, schließt der Bachelorstudiengang Sicherheitsmanagement in Berlin mit dem Bachelor of Arts ab.




Diese Seite wurde zuletzt am 16. März 2011 um 14:49 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Andrea Reinmuth und Manfred Jilg.

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