Gemeinsames Melde- und Lagezentrum

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) wurde unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA und der Jahrhundertflut an der Elbe im August 2002 eingerichtet und nahm im Jahr 2002 seine Arbeit auf. Später wurde das GMLZ in das im Jahr 2004 neu errichtete Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) integriert.

Zu den Aufgaben des GMLZ gehört u.a. die Beteiligung am Informationsaustausch unter den EU-Mitgliedstaaten bei radiologischen, biologischen, chemischen und atomaren sowie Umwelt-Großschadenslagen. Weiterhin erfolgt über das GMLZ auch der Informationsaustausch über gesundheitliche Fragestellungen und das Meldeverfahren zum Schutz von Binnen- und Seegewässern.

Da hier eine personelle Besetzung "rund um die Uhr" gewährleistet sein muss, wurde dem GMLZ als weitere Aufgabe die Beobachtung der IT-Sicherheitslage für das BSI außerhalb dessen Dienstzeit (insbesondere hier für das NCAZ) zugeordnet.


Weblinks

GMLZ auf den Web-Seiten des BBK


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 22. Mai 2014 um 16:46 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl und Admin.

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