Gefahrenampel

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Hinter dem Begriff Gefahrenampel oder auch Deeskalationsampel steckt eine Philosophie als Grundeinstellung von Sicherheitsmitarbeitern.

Begründung

Gefahrenampel
Man darf nicht gedankenlos in eine Situation gehen, die gefährlich werden könnte. Aber man hat andererseits auch kein Gerät, das man einfach einschalten kann, um eine Gefahr zu erkennen. Vielmehr muss der Sicherheitsmitarbeiter selbst aktiv werden und auf eine mögliche Gefahr achten. Eine gute Gefahrenampel erfordert also einen aktiven Informationssucher und Informationsverarbeiter.

Beschreibung

Konkret besteht die Gefahrenampel darin, dass man in einer Situation schnell eine Reihe von Fragen professionell abprüft:

  • Wer ist hier gefährlich?
  • Was ist hier gefährlich?
  • Wer könnte dem Verdächtigen zu Hilfe kommen?
  • Verbirgt sich in diesem Alltagsgegenstand vielleicht eine Waffe?

Die praktizierte Gefahrenampel verhindert, dass man sich vom Eindruck einer Person oder einer Situation leiten lässt, und stattdessen immer das Verhalten beobachtet.

Man beobachtet die Situation mit gelassener Wachsamkeit, ohne voreilige Bewertung, aber unter Abschätzung des Gefährdungsgrades gemäß der verschiedenen Gefahrenfarbcodes. Der Mitarbeiter stellt seine Eigensicherung oder deeskalierende Maßnahmen auf diesen Farbcode ein.

Quelle:(Füllgrabe,Magazin für die Polizei, 2003).



Diese Seite wurde zuletzt am 30. Dezember 2016 um 13:38 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Klaus Kapinos.

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