Gebäudeleittechnik

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Neben einem Energieversorgungsnetz findet man in Gebäuden heute weitere Leitungsnetze als Funktionsnetze für unterschiedliche Aufgaben der Gebäudeautomation installiert. Anwendungsbereiche sind im Wesentlichen

  • Steuern und Regeln der Heizungsanlage
  • Steuern und Regeln der Heizkreise oder der Einzelraumheizung
  • Steuern und Regeln von Lüftungsanlagen
  • Steuern und Regeln von Klimageräten
  • Einzelraumregelung für Beleuchtung, Klima, Sonnenschutz und Präsenzerkennung
  • Gefahrenmeldeanlagen
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
  • Rollladensteuerung
  • Jalousiesteuerung
  • Anzeigen von Betriebsinformationen und
  • Alarmen
  • Uhrenanlagen, etc.

Die Zusammensetzung dieser verschiedenen Funktionsnetze erfolgt in der Gebäudeleittechnik (GLT). Definiert ist diese Aufgabenstellung in der Richtlinie VDI 3814 Blatt 1 von 1990 und DIN 19222.

In der GLT bleibt die Selbstständigkeit der einzelnen betriebstechnischen Anlagen hinsichtlich ihrer Funktion erhalten.

1993 wurde der Begriff GLT nach der VDI 3814 Blatt 1 geändert in Gebäudeautomation. Durch die Möglichkeiten der digitalen Technik wachsen die einzelnen Funktionen so stark zusammen, dass die funktionale Selbständigkeit nicht mehr gegeben ist. In der Anfangsphase wurden in der GLT spezielle Prozessleitrechner eingesetzt. Inzwischen haben sich die Technologie-Standards der Informatik mit graphischer Benutzeroberfläche durchgesetzt.


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 12. Januar 2012 um 10:20 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin, Norman Ammon und Eilert Siemens.

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