Gadget

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Bild: Bluetooth-Armband mit Anrufsignalisierung

Mit Gadget werden technische IT-Zubehörteile bezeichnet (englisch für Gerät oder Apparat). Die meisten Gadgets sind kleine, handliche und dadurch leicht zu transportierende Geräte mit einem auffälligen Design, die im Bereich zwischen sinnvoller Funktionalität und technischer Spielerei liegen. Viele der Gadgets haben eigentlich keinen direkten Nutzen, üben aber als Modetrend eine hohe Anziehungskraft aus.

Die ersten Gadgets im IT-Bereich hatten dabei eher noch einen bescheidenen Funktionsumfang (beispielsweise Anrufsignalisierung an ein modisches Armband per Bluetooth für chronische Handyverleger und -vergesser). Mit der fortschreitenden Ausbreitung des Internet werden immer mehr Geräte über eine "Luftschnittstelle" angekoppelt. Im PC -Bereich sind dies zumeist properitäre Protokolle (z.B. ANT, ANT+, ZigBee, Nike+), WLAN, NFC oder IrDA (Infrarot), bei Smartphones wird verstärkt auf Bluetooth smart (Bluetooth Low Energy) als Bestandteil des Bluetooth-Standards der Version 4.0 gesetzt.

Beispiele für derzeit aktuelle Gadgets sind Powerbanks, mobile WLAN-Hotspots, Aktivitätstracker, E-Book-Reader oder die Datenbrille Google Glass. Die Bezeichnung Gadget für Smartphones, Netbooks oder Tablets ist wohl mittlerweile obsolet, da diese selbst einen Internetzugang herstellen können.

Bild: Blutzuckermessgerät mit WLAN

Problematisch aus IT-Sicherheitssicht sind die oft (aus Stromspargründen) fehlenden bzw. schwachen Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmechanismen bei der Kopplung. Deshalb sollte auf eine möglichst geringen Reichweite der "Luftschnittstelle" geachet werden.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 17. Juli 2017 um 18:47 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Oliver Wege.

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