Farbtemperatur

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Diverse Lichtquellen mit ihrer Farbtemperatur (Quelle: GSD-882-Manual (c) Geutebrück GmbH)
Beispiele für Farbtemperaturen (Quelle: Lumizil GmbH)

Die Farbtemperatur beschreibt die (Licht-)Farbe, die eine Lichtquelle aussendet. Gleiche Farbtemperaturen können jedoch bei unterschiedlich veranlagten Personen zu abweichendem Farbempfinden führen. Verantwortlich dafür ist die jeweilige Anzahl von „Stäbchen“ und „Zäpfchen“, die sich auf der Netzhaut des menschlichen Auges befinden und somit individuell auftreten.

Die Farbtemperatur wird immer in Kelvin (K) gemessen. Hier gilt die Faustregel: Je bläulicher das Licht, desto höher die Kelvin-Zahl und desto mehr ähnelt es dem realen Tageslicht.

In der Kameratechnik werden häufig zur Anpassung der Farbtemperatur verschiedene Konversionsfilter verwendet. Zum Beispiel wird ein Skylightfilter, der leicht rötlich eingefärbt ist, dafür verwendet, einen Blaustich bei Kameraaufnahmen zu verhindern. Ein Blaustich entsteht unter anderem bei hochstehender Sonne oder bei Schnee. Bei Videokameras hilft ein Weißabgleich zur Anpassung an die jeweils herrschende Farbtemperatur.

0 °K entspricht übrigens -273,15 °C. 1.200 K sieht gelb-orange aus und entspricht der Farbe eines Sonnenaufgangs. 6.500 K ist weiß-bläulich und gleicht der Lichtfarbe der Mittagssonne. Je höher die Farbtemperatur, desto „greller“ wirkt das Licht auf menschliche Augen. Neutrales Licht entspricht etwa 3.300 bis 5.300 Kelvin.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 20. März 2017 um 16:12 Uhr von Sabrina Weixler geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl und Katharina Geutebrück.

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