Einrichtungsschutz

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Unter dem Begriff Einrichtungsschutz werden aktive und passive Objektschutzmaßnahmen für elektrische sowie elektronische Systeme, insbesondere im Bereich von Einrichtungen der Datenverarbeitung, zusammangefasst. Man versteht darunter sowohl eine ausschließliche Überwachung (= passive Schutzart) der zu schützenden Einrichtung durch Brand-Detektionsgeräte, als auch eine Kombination dieser Detektionseinrichtung mit Objektlöschanlagen (= aktive Schutzart).

Als Brandmelder kommen VdS-anerkannte Aktivmelder in Frage. Bekannt sind hochsensible Ansaugrauchmelder, die im Detektionsteil mit extrem kurzwelligem Licht nach dem Streulicht- oder dem Durchlichtprinzip Rauchaerosole detektieren. Diese Geräte bieten die Möglichkeit, erste feinste Rauchentwicklungen überhitzter Kabel, die einem Entstehungsbrand vorausgehen können, zu erkennen. Weiterhin sind Absaugmelder bekannt, die im Detektionsteil konventionelle VdS-anerkannte Ionisationskammer-Melder und optische Rauchmelder verwenden.

Als Löscheinrichtungen kommen speziell für den Einrichtungsschutz durch die Schadenversicherer (VdS ) anerkannte Kohlendioxid- (CO2), Argon- und Inergen-Feuerlöschanlagen (Gaslöschanlage) zum Einsatz. Diese Löschanlagen können mit einem Löschmittelvorrat nach VdS - Richtlinien 2304 bis zu fünf einzelne Einrichtungen absichern. Im Unterschied zu diesen Löschanlagen kennt man die Kleinlöschanlagen nach DIN 14 497, die insbesondere Werkzeugmaschinen, auch für die Aluminium- und Magnesiumbearbeitung in Abhängigkeit vom Bearbeitungsprozess, des Kühlschmierstoffes und der Werkzeugmaschinenkonstruktion usw. (Risikoanalyse zum Brand- und Explosionsschutz nach EN 13 478; EN 954; EN 1050; EN 1127 - 1 sowie 92/1999/EG) schützen.


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Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 11. August 2011 um 12:52 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Oliver Wege und Ulf Schremmer.

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