Einmauerschrank

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(Zeichnung: VdS-Sicherungsrichtlinien / technische Erläuterungen)

Wertbehältnis, das fest im Mauerwerk - möglichst in Beton - eingebaut und verankert ist. In der Regel handelt es sich um kleinere Behältnisse mit bis zu 80 cm Höhe. Das Mauerwerk bietet einen beachtlichen Grad an Feuerschutz.

Konstruktionsmerkmale:

  • Einwandige Stahlkonstruktion mit Verankerungselementen
  • Verstärkte, teilweise gepanzerte Türen, entspricht im Aufbau meist derjenigen eines Sicherheitsschrankes nach EN 14 450 oder Wertschutzschrankes 0 bzw. I nach EN 1143-1.
Einmauerschrank mit Einbruch-, Feuer- und Löschwasserschutz (Bild: Ingo Schonert Tresore)
Trotz des relativ leichten Aufbaus kann ein Schutz gegen Einbruch bis Klasse 2 bzw. Stufe B erwartet werden. Manche Modelle sind zusätzlich mit zertifiziertem Feuerschutz und Löschwasserschutz erhältlich.

In einigen Ländern sind sogenannte "Bodentresore" bzw. "Unterflurtresore" stark verbreitet. Wie der Name sagt, handelt es sich um im Boden eingebaute Einmauerschränke. Kritischer Punkt ist bei dieser Bauweise die Wasserdichtigkeit, die unbedingt beachtet werden sollte.

Werden Einmauerschränke in Außenmauern oder angrenzend an unbewachte Räume eingebaut, so ist darauf zu achten, dass die verbleibende Wand noch ausreichend stark ist.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 20. April 2016 um 13:17 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Peter Kappeler.

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