Dome-Kamera

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Unterschiedliche Dome-Kameras. Bild: Geutebrück GmbH
Die Bezeichnung „Dome“-Kamera ist dem Aussehen der Schutzkuppel geschuldet, welche die Kamera vor Berührung, Staub und Feuchtigkeit bis hin zu roher Gewalt schützt. Im allgemeinen ist die Kuppel halbkugelförmig und besteht aus Polycarbonat (also Kunststoff), welches hell transparent oder auch getönt sein kann.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen „Fix-Dome“ und „Speed-Dome“.

Fix-Dome

Fix-Dome bedeutet, dass die Kamera im Gehäuse mechanisch fixiert, also hinsichtlich des Bildausschnitts nicht fernsteuerbar, ist. Dies trifft auch für den mechanischen Zoom zu. Viele Kameras sind mittlerweile mit einem digitalen, steuerbaren Zoom ausgestattet. Beim Fokus gibt es inzwischen die Möglichkeit, ihn manuell, bzw. automatisch nachzuführen.


Speed-Dome

Speed-Dome hingegen sind in horizontaler und vertikaler Richtung beweglich. Ebenso lassen sich die Objektive der eingesetzten Kamera-Module zoomen und fokussieren, ohne sie berühren zu müssen.

Beide Dome-Typen gibt es für den Innen-, bzw. Außenbereich, in analoger oder IP-Technik, für Tageslicht oder auch Infrarot-Beleuchtung. Die größten Unterschiede bestehen in den Funktionen, die einzelne Hersteller ihren Modellen mit geben.


Zusätzliche Funktionen

Digitale Rauschunterdrückung (DNR), Automatische Verstärkungsregelung (AGC), schnelle oder langsame Verschlusszeiten (shutter, slow shutter), Automatische Weißbalance (AWB), Privacy Masking (Funktion zur Maskierung von Bildbereichen, welche vom Bedienpersonal nicht eingesehen werden dürfen), Alarmverwaltung mit Ein- und Ausgangskontakten von externen Meldern oder kamerainterne (Bewegungs-) Sensoriken und vieles andere sind heute Stand der Technik und in den meisten Fällen bereits in die Kameras integriert. Ihre Bedienung kann via Taster direkt an der Kamera, über serielle Schnittstelle (RS-485), via IP oder mit speziellen analogen Konvertern für den Zugang über Koaxialkabel realisiert werden.


Position und Befestigung

Abhängig vom angeboten Zubehör können beide Dome-Typen an der Wand, unter/in einer Decke oder an Kameramasten montiert werden. Die Wahl zwischen Fix- oder Speed-Dome ist abhängig von der jeweiligen Anwendung. Generelle Empfehlungen sind nicht sinnvoll.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2012 um 13:24 Uhr von Katharina Geutebrück geändert.

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