Disaster Recovery

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

Anzeige
Wechseln zu: Navigation, Suche


Als Disaster Recovery (DR) wird das Teilgebiet des Business Continuity bezeichnet, welches sich mit

  • vorsorgenden und
  • planenden

Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung von geschäftsschädigenden Einflüssen (meist auf die IT) beschäftigt.

Unterschieden werden dabei

  • Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens
    • redundante Systeme
    • mehrere RZ-Standorte
    • Datensicherung und Auslagerung
  • organisatorische und technische Dokumentation für einen geregelten Notbetrieb nach Eintritt eines Schadens
    • Notfallhandbuch
    • Wiederanlaufplanung
    • Serviceverträge
    • Versicherungen

Ziel ist es, die Unternehmensfunktionen während eines Notbetriebes weitestgehend aufrecht zu halten bzw. in einer angemessenen Zeit wiederherzustellen.

Dabei sind die Kosten der DR-Maßnahmen gegen die

  • wirtschaftlichen Schäden
  • rechtlichen Schäden und
  • Imageschäden

die dem Unternehmen entstehen können, abzuwägen.

Das DR darf im Unternehmen aber nicht ausschließlich auf das RZ reduziert werden.

Nur im Zusammenspiel mit anderen Unternehmensbereichen, wie z.B.

  • Netzwerktechnik (LAN / WAN)
  • Telekommunikation
  • Haustechnik (Klima-, Energieversorgung, Sicherheitstechnik) etc.

entsteht ein wirksames DR-Konzept.


Siehe übergeordnete Stichworte

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 13. April 2011 um 15:46 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Alfons Lohse.

Anzeigen