Datensynchronisation

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Die Speicherung der Daten hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. In der Regel werden die Daten gespiegelt, so dass bei lokalen Störungen die gesamten Daten in dem Spiegellaufwerk verfügbar sind. In heterogenen Systemlandschaften erfolgen zusätzliche Datensicherungen (Backup) der Rechner oder Anwendungen, häufig zu unterschiedlichen Zeiten. Ist nach einem Schadenseintritt ein Rückladen aller Datenbestände erforderlich, so muss sichergestellt werden, dass diese nach dem Rückladen einen synchronen, zeitlich einheitlichen Stand aufweisen. Besonders kritisch kann sich die Synchronisation gestalten, wenn Daten (z.B. per FTP) an ein anderes Rechenzentrum übertragen werden. Ein solcher Aspekt muss in das Recoverykonzept eingebunden werden. Erfolgt z.B. die Sicherung des Servers A um 20.00 und die Sicherung des Servers B um 24.00 Uhr, und erfolgen in dieser Zeitspanne FTP-Übertragungen zwischen diesen Serven, so ist eine exakte Rekonstruktion nicht oder nur mit enormem Aufwand möglich.

Nicht zu vernachlässigen ist der zeitliche Aspekt für die Wiederherstellung der Daten, der in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der maximalen Unterbrechungsdauer im Notfall steht. Neben dem reinen Kopieren der Daten ist der Aufwand für die Synchronisation ausreichend zu berücksichtigen.


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Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 13. November 2015 um 20:46 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Oliver Wege, Admin und Günter Glessmann.

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