Datenbus

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Ein Datenbus ist eine Linienverbindung zwischen mehreren Geräten, welche untereinander Informationen austauschen. Er besteht im Allgemeinen aus mehreren Signalleitungen, welche fest vorgegebene Funktionen haben. In der Regel lassen sich folgende Gruppen von Signalleitungen unterscheiden:

  • Adressleitungen, auf welchen die adressierte/adressierende Einheit signalisiert wird
  • Datenleitungen, auf welchen die Informationen übertragen werden
  • Steuerleitungen, auf welchen der Informationsverkehr geregelt wird.

Da im Normalfall zu einer bestimmten Zeit nur zwei Einheiten über den Datenbus kommunizieren können, muss ein sogenanntes Protokoll den Datenverkehr genau regeln. Mit dem damit verbundenen Schaltungs- und Softwareaufwand werden Kollisionen oder Blockierungen verhindert.

Mit Hilfe eines Datenbus lässt sich eine modulare Ausbaubarkeit von Systemen erreichen, indem zusätzliche Geräte ohne Anpassung der Hardware an ein System angeschlossen werden können.

Zur Erhöhung der Kompatibilität von Geräten verschiedener Herkunft wurden verschiedene Datenbus-Normen (Hardware und Software) publiziert, so z.B. IEC 488 oder CAMAC. Dies hat aber nicht verhindert, dass die meisten Computerhersteller eigene Datenbus-Normen entwickelt haben.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 15. Dezember 2013 um 04:03 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Markus Spinnler.

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