Crapware

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Auf Rechnern nisten sich nicht selten im Lauf der Zeit kleine Softwarepakete (Crapware oder Bloatware) ein - oder sind von Software- oder Computerherstellern vorinstalliert (Pre-installed software oder bundled software). Schlagzeilen machten zum Beispiel die „AskToolbar“ oder die Adware Superfish.

Auswirkungen

Crapware erschwert nicht nur die Bedienung des Computers (zum Beispiel nisten sich die Programme in den Autostart ein und verlangsamen das Hochfahren des PC). Das größte Problem ist das hohe Sicherheitsrisiko, das mit der unerwünschten Software verbunden ist. Oftmals steuern die Programme selbsttätig Seiten im Internet an, die gefährliche Viren oder Trojaner beinhalten können. Oder sie verankern sich so tief im System, dass sie kaum vollständig zu entfernen sind, und schalten Sicherheitsmechanismen aus, was sich dann auch andere Cyber-Angreifer zu Nutze machen können[1]

Besonders häufig nistet sich die Schadsoftware zusammen mit kostenlosen Downloads (Freeware, Shareware) auf dem Rechner ein. Vorsicht ist insbesondere geboten bei sogenannten „Download-Managern“. Oft leiten diese Programme den User auf Seiten mit Freeware statt den offiziellen Download durchzuführen.


Maßnahmen

Hinweise zur Vorbeugung und Entfernung unerwünschter Software gibt Joachim Vogel im Blog von Deutschland sicher im Netz[2]


Einzelnachweis

  1. heise-Security: Gefahr für Lenovo-Laptops durch vorinstallierte Adware
  2. SecuPedia Aktuell: Datenmüll, crapware, Adware, suspekte Download-Manager


Siehe übergeordnete Stichworte


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2015 um 14:51 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Peter Hohl.

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