Computer Forensik

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Computer-Forensik wird auch Digitale Forensik oder IT-Forensik genannt. Der Begriff forensisch bedeutet im Lateinischen im Forum (Gericht) stattfindend und wird landläufig als kriminaltechnisch oder mit gerichtlichen Ermittlungen zusammenhängend gebraucht. Im noch jungen aber dennoch bereits fest etablierten Fachgebiet der Computer Forensik geht es um den Nachweis und die Ermittlung von Straftaten im Bereich der Computerkriminalität durch die Analyse von digitalen Spuren. Bei der Erfassung und Auswertung der digitalen Spuren muss sichergestellt werden, dass soviel Informationen wie möglich von einem kompromittierten bzw. verdächtigen System gesammelt werden können, ohne dabei den aktuellen Zustand dieses Systems zu verändern. Ebenso wie in der klassischen Ermittlungstätigkeit interessieren auch bei der Computer Forensik die Fragen nach Wer, Was, Wo, Wann, Womit, Wie und Weshalb. Das Ziel einer computerforensischen Ermittlung hängt stark von der Fragestellung für die Ermittlung ab. So kann neben der Ermittlung von Tat und Täterschaft auch das Erkennen der Methode oder der Schwachstelle, die zum Systemeinbruch oder der Straftat geführt haben könnte, im Vordergrund stehen. Ein weiteres Ergebnis ist auch die Ermittlung des entstandenen Schadens und die Sicherung von Beweisspuren für weitere juristische Aktionen.


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Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 27. Januar 2011 um 13:08 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Alexander Geschonneck.

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