Business Continuity

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Anders als beim "Disaster Recovery" beruht die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs nach dem "Business Continuity"-Prinzip auf einem positiven Ansatz. Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen eine spürbare Geschäftsunterbrechung gar nicht erst eintreten zu lassen.

  • Dazu werden zunächst die Unternehmensrisiken identifiziert - vom Brand oder Maschinenausfall bis zum Konkurs eines Zulieferers. Dabei sind vernetzte Unternehmensstrukturen mit Abhängigkeiten und Interdependenzen zu berücksichtigen.
  • Danach werden die Risiken bewertet, um ein Konzept nach Kosten/Nutzen-Gesichtspunkten ausrichten zu können. Wichtiger als die eher theoretische Eintrittswahrscheinlichkeit ist dafür erfahrungsgemäß eine Kumulierung der Ausfallfolgen über die voraussichtliche Ausfalldauer.
  • Entwicklung geeigneter Maßnahmen, um die Geschäftskontinuität permanent aufrechtzuerhalten und Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen (z.B. Fehlertoleranz, redundante Auslegung technischer Komponenten, Fehlervermeidung oder -früherkennung, Bereitschaftsregelungen, aktuelle Dokumentationen).

Business Continuity ist keine Alternative zum Disaster Recovery, sondern schließt es ein. Da niemals alle möglichen Risiken vorhergesehen und abgefangen werden können, ist ein Not- und Wiederanlaufkonzept unabdingbar. Letztlich verbleibende Restrisiken können je nach ihrer Schwere entweder in Kauf genommen oder durch eine Versicherung abgedeckt werden.


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Diese Seite wurde zuletzt am 13. April 2011 um 15:45 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Andrea Arnold-Neumark.


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