Brandmelder für explosionsgefährdete Bereiche

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

Anzeige
Wechseln zu: Navigation, Suche
Automatischer Brandmelder und Handmelder für explosionsgefährdete Bereiche (Bild: Novar GmbH, Neuss)

Ex-Bereiche, also Betriebs- bzw. Lagerzonen mit prozessbedingter Explosionsgefahr, gelten als besondere Herausforderung für effizienten und nachhaltigen Brandschutz. Mit busfähigen Ex-Barrieren und einzeladressierbaren Produkten tragen Hersteller zu einem einfacheren und effizienteren Brandschutz in besonders gefährdeten Bereichen bei und sorgen für höchste Sicherheit unter schwierigsten Bedingungen.

Die europäische Richtlinie ATEX unterscheidet verschiedene explosionsfähige Atmosphären nach ihrem Risikofaktor. Ihren speziellen Anforderungen müssen auch die in diesen Bereichen installierten Geräte der Brandmeldetechnik entsprechen. Aus dieser Einteilung ergibt sich der Umfang der zu ergreifenden Maßnahmen. Ex-Produkte müssen den Schutzzielen dieser ATEX-Richtlinie im Geltungsbereich entsprechen.

Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen existiert bereits eine breite Palette von Peripherieelementen. Neben den einzeladressierbaren, automatischen Brandmeldern (Thermodifferentialmelder, Optische Rauchmelder, O²T Multisensormelder), Sondermeldern (IR-Flammenmelder, UV-IR-Flammenmelder) sowie Signalgebern und Feststellanlagen ergänzen inzwischen auch voll adressierbare und konventionelle Handfeuermelder das Produktportfolio der Hersteller für explosionsgefährdete Bereiche. Die Handfeuermelder sind - je nach Hersteller - sowohl für voll adressierbaren als auch konventionellen Betrieb konzipiert. Sie sind gemäß EN 54-11 als Typ A und Typ B (kleine und große Bauform) verfügbar und ermöglichen durch ihren hohen IP Schutz – bis IP 66/67 – die Verwendung in feuchten Räumen.

Siehe übergeordnete Stichworte



Diese Seite wurde zuletzt am 17. November 2016 um 11:07 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Joachim Meisehen und Admin.

Anzeigen