Brandmelder

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Ein Brandmelder ist Teil einer objektgebundenen Meldeanlage. Er kann über eine Brandmelderzentrale einen Hauptmelder (Übertragungseinrichtung für Brandmeldungen) auslösen. Es gibt automatische und nichtautomatische Brandmelder.

(Definition nach DIN 14011-8)

Nichtautomatische Brandmelder: Ein nichtautomatischer Brandmelder ist Bestandteil eines Brandmeldesystems, mit dem die Alarmierung des Brandes von Hand ausgelöst werden kann

Automatischer Brandmelder: Ein automatischer Brandmelder ist Bestandteil eines Brandmeldesystems, das mindestens einen Sensor enthält, der ständig oder in periodischen Zeitabständen mindestens eine geeignete physikalische und/oder chemische Kenngröße (Brandkenngröße) überwacht, die im Gefolge eines Brandes auftritt, und der mindestens ein übereinstimmendes Signal für die Brandmelderzentrale zur Verfügung stellt.

(Definition nach EN 54-1)

Maßgebliche Vorschriften und Richtlinien

Für die Bundesrepublik Deutschland sind die VdS-Richtlinien und die Europäischen Normen zu beachten.

  • Im Speziellen für Nichtautomatische Brandmelder Handfeuermelder die EN 54-11 und Eingangs- und Ausgangsgeräte die EN 54-17.
  • Im Speziellen für Automatischer Brandmelder Wärmemelder die EN 54-5 ,Rauchmelder EN 54-7, Flammenmelder EN 54-10 , Punktförmige Melder mit Kohlenmonoxidsensoren EN 54-26, Rauchmelder für die Überwachung von Lüftungsleitungen EN 54-27, Nicht-rücksetzbare linienförmige Wärmemelder EN 54-28 ,Mehrfachsensor-Brandmelder - Punktförmige Melder mit kombinierten Rauch- und Wärmesensoren EN 54-29, Mehrfachsensor-Brandmelder - Punktförmige Melder mit kombinierten CO- und Wärmesensoren EN 54-30.


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 18. September 2017 um 14:41 Uhr von Thomas Lowien geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Redaktion.

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