Blickschutzfolie

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Nutzen von Blickschutzfolien

Um die Vertraulichkeit mobiler Endgeräte (wie z.B. Laptops, Notebooks usw.) an öffentlichen Orten zu gewährleisten, können sogenannte Blickschutzfolien (englisch: Mobile Privacy Filter) oder Blickschutzfilter eingesetzt werden. Diese Folien sind mit einer Schicht unzähliger kleiner Lamellen ausgestattet. Durch die Lamellen wird der Blickwinkel deutlich eingeschränkt.


Dies kann an öffentlichen Bedienplätzen in Großraumbüros oder auch bei Beschäftigten, die während einer Reise (Zug oder Flugzeug) arbeiten, angewendet werden, um Fremden keinen Einblick in die Arbeit zu gewähren. Blickschutzfolien verhindern seitliche Einblicke, ab einem Winkel von ca. 30°. Laut Herstellerangaben wirkt die Folie wie eine optische Firewall.

Befestigung

Für die Befestigung der Folien werden an den Geräten Haltelaschen aufgeklebt, in welche die Folie geschoben wird. Bei Nichtgebrauch kann die Folie entfernt werden.

Weitere Anwendungsfelder

Eine weitere Anwendung des Blickschutzfilters ist der Einsatz bei starkem Lichteinfall, um Spiegelungen zu vermeiden. Jedoch lassen sich die Blickschutzfilter nicht für beide Anwendungsfälle gleichzeitig nutzen, weil die Lamellenausrichtung für die beiden Fälle unterschiedlich sein muss.

Displayschutzfolien

Neben dem Einsatz an Notebooks und Bedienplätzen wird auch durch den Einsatz bei Smartphones und Tablets als mobile Endgeräte im Unternehmeneinsatz eine Absicherung der Vertraulichkeit möglich. Für diesen Zweck haben verschiedene Hersteller Displayschutzfolien entwickelt, die auf die Geräte "geklebt" werden. Displayschutzfolie schützen dabei nicht nur vor fremden Blicken, sondern auch vor Kratzer und Beschädigungen. Beispielsweise gibt es Displayschutzfolien für Armbanduhren, Camcorder, Digitalkameras, Freisprecheinrichtungen, MP3-Player, Navigationssysteme, PDA und Organizer, Spielekonsolen und Tablets.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 13. September 2011 um 17:16 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Markus Albert.

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