Beweis durch Detektive

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann der Ermittlungsbericht eines Detektivs als Beweis dienen. In der Regel tritt der Detektiv als Zeuge auf, um über die eigenen Wahrnehmungen auszusagen. Der Detektiv unterliegt hierbei, wie alle Zeugen, der unbedingten Wahrheitspflicht. Ein Zeugnisverweigerungsrecht aus beruflichen Gründen steht ihm nicht zu.

Der Detektiv muss vor Gericht in der Lage sein, seine Ergebnisse glaubhaft und fundiert wiederzugeben.

Grundlage detektivischer Arbeit ist das gesetzlich vorgeschriebene berechtigte/rechtliche Interesse. Es erlaubt Detektiven, Ermittlungen gegen Personen aufzunehmen. Im Zuge der Arbeit werden häufig die persönlichen Rechte der Zielpersonen berührt. Das berechtigte Interesse, also das wirtschaftliche, rechtliche oder ideelle Interesse des Auftraggebers, muss diesen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte überwiegen. Der Grund des Auftrags ist glaubhaft nachzuweisen.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 2. Juni 2011 um 05:13 Uhr von Admin geändert.

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