Bankdrops

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Mit falschen Personalien eingerichtete Bankkonten werden in der Cybercrime-Szene als "Bankdrops" bezeichnet. Sie stellen nach feststellungen des BKA[1] die entscheidende Schnittstelle für die Erlangung von Gewinnen aus Straftaten dar. "Bankdrops" werden von den Tätern in der Regel mit Online-Banking-Zugangsdaten sowie den dazugehörigen EC- und Kreditkarten eingerichtet und dann über Handelsplattformen der Underground Economy verkauft.

Bei der Einrichtung der Bankkonten wirken zum Teil ungetreue Mitarbeiter von Verifizierungsdiensten mit, die gegen Bezahlung die Falschpersonalien der angeblichen Neukunden jeweils wahrheitswidrig verifizieren.


Einzelnachweis

  1. SecuPedia Aktuell: Anbieter gefälschter Bankkonten festgenommen


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 11. März 2016 um 17:46 Uhr von Peter Hohl geändert.

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