BIGS

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) ist ein unabhängiges, überparteiliches und nicht-gewinnorientiertes wissenschaftliches Institut, das zu gesellschaftswissenschaftlichen Fragen ziviler Sicherheit forscht. Das BIGS publiziert seine Forschungsergebnisse und vermittelt diese in Veranstaltungen an eine interessierte Öffentlichkeit.

Das BIGS sieht sich selbst als junges und wachsendes Forschungsteam, das hochwertige Forschung zur zivilen Sicherheit durchführt und politische Handlungsempfehlungen aus der Forschung ableitet. Es will innovative Strategien und Lösungen für die Bedrohungen entwickeln, mit denen freiheitlich-demokratische Staaten in der Gegenwart und in der Zukunft konfrontiert werden.

Aktuelle Forschungsprojekte

Die Vermessung der Sicherheitswirtschaft

Das BIGS entwickelt zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein wirtschaftswissenschaftliches Indikatorensystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland (WISIND). Dieses Projekt wird für 3 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Sicherheitsniveau in Deutschland soll vermessen werden, indem aus den Komponenten Bedrohung und Schutz ein aggregierter Sicherheitsindikator gebildet wird.

Seit Herbst 2013 erhebt das BIGS jährlich Daten zur Sicherheitswirtschaft in Deutschland, um die dauerhafte Entwicklung der Sicherheitswirtschaft zu ermöglichen. Die dabei gewonnene Datengrundlage soll für Politik und Gesellschaft gleichermaßen Chancen bieten, ein fundiertes Verständnis über den Beitrag der Sicherheitswirtschaft für das Schutzniveau Deutschlands sowie deren Mehrwert für die deutsche Gesellschaft abzubilden.

Weitere Informationen sind auf der Webseite www.sicherheitsindikator.de zu finden.


fit4sec – Das Schwerpunktzentrum für Sicherheit und Technologie

fit4sec wird als Teil der Maßnahme „Deutsche Antragsteller fit für Europa" bis Ende 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Mit fit4sec wird das Ziel verfolgt, Kompetenzen in der deutschen Sicherheitswirtschaft zu bündeln, um gemeinsam mit akademischen Partnern und Endnutzern erfolgreich deutsch-europäische Forschungsallianzen zu bilden. Hierdurch soll die Ausgangslage deutscher Unternehmen für eine Beteiligung an Vorhaben der europäischen Sicherheitsforschung signifikant verbessert werden. fit4sec will darüber hinaus Instrumente entwickeln, mit denen Ergebnisse aus der Sicherheitsforschung effizient in die akademische und betriebliche Ausbildung überführt werden können. Das Kernteam von fit4sec stellt die IABG in Ottobrunn und Berlin, das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit in Potsdam, Fraunhofer FOKUS in Berlin und die Universität der Bundeswehr in München. Innerhalb von fit4sec widmet sich das BIGS dem Capacity Building im Bereich der zivilen Sicherheit (Forschung, Lehre und Ausbildung) mit einem besonderen Schwerpunkt auf der geistes- und sozialwissenschaftlichen Sicherheitsforschung. Zudem ist das BIGS für die Vernetzung im Bereich Resilienz zuständig.

Näheres zum Projekt auf der projekteigenen Webseite fit4sec.de. Auf dieser befinden sich auch Informationen, um Partner von fit4sec zu werden.


Ökonomische und gesellschaftliche Aspekte von Cyber-Sicherheit

In dem Themenfeld Cyber-Sicherheit widmet sich das BIGS insbesondere den ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen dieses Forschungsfeldes. Zwar findet ein zunehmender Austausch zwischen Staat, Wirtschaft und Wissenschaft auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene statt, dennoch sieht das Institut hier einen großen Handlungsbedarf. An dieser Stelle setzt das BIGS inhaltlich und organisatorisch an und nimmt die Entwicklung zum Anlass, die diversen Aspekte der Cyber-Sicherheit aus disziplinübergreifender Perspektive zu untersuchen.

Dabei sind es zum einen der gesellschaftliche und strukturelle Wandel, der sich aus den Implikationen der fortschreitenden Informations- und Kommunikationstechnologie ergibt sowie Fragen nach den Handlungsgrenzen der verschiedenen Institutionen, Organisationen und Akteure, die das BIGS in einem interdisziplinären Zusammenspiel aufgreift. Über die Fragen von Internet-Governance hinaus befasst sich das BIGS zudem mit den Herausforderungen von Vernetzung und Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft. Im Vordergrund stehen hierbei die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft einerseits und staatlichen Akteuren und Institutionen anderseits sowie die Sicherheit hochvernetzter Industrien im Bereich kritischer Infrastrukturen.


Risiko- und Krisenkommunikation

Risiko- und Krisenkommunikation im Feld der zivilen Sicherheit ist ein langfristiger Arbeitsschwerpunkt des BIGS. Dabei interessieren zum einen die Anwendung von Risiko- und Krisenkommunikation im Bereich des staatlichen Risiko- und Krisenmanagements sowie zum anderen die Erforschung dessen, wie in unserer Gesellschaft – insbesondere in Politik und Medien – kommunikativ mit Risiken und Krisen umgegangen wird.

Darüber hinaus ist die vertiefte Auseinandersetzung mit den Themen Risiko- und Krisenkommunikation auch im Zusammenhang mit dem Thema der gesellschaftlichen Resilienz – verstanden als die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenfällen – von großer Bedeutung. Neben Projekt- und Forschungsarbeiten zu diesen Themen führt das BIGS auch regelmäßig Veranstaltungen im Bereich Risiko- und Krisenkommunikation durch.


Anschrift

Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH
Rudolf-Breitscheid-Str. 178
14482 Potsdam
Deutschland
Tel.: +49 331 704406 - 0
Fax: +49 331 704406 - 19
E-Mail: info(at)bigs-potsdam.org
http://www.bigs-potsdam.org



Diese Seite wurde zuletzt am 11. Dezember 2014 um 12:40 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von - -.

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