Automatische Brandschutzanlage

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Stationäre Brandschutzanlage, deren Funktionsablauf vorgegeben (programmiert) ist und die je nach Funktionsumfang mehrere Aufgaben nacheinander oder auch parallel erledigt. Zur Auslösung einer Anlage dienen heute im Allgemeinen mehrere Brandeffekte, um die Auslösesicherheit zu erhöhen und Falschalarme weitestgehend auszuschließen.

Die automatische Brandwarnanlage (BWA) registriert im Allgemeinen vorkritische Zustände, die bei Nichtbeachtung zu einem Brand führen können. Die automatische Brandmeldeanlage (BMA) reagiert auf entstandene Brände (in unterschiedlichen Brandentwicklungsphasen) und signalisiert diesen Zustand an eine entsprechend vorgegebene Stelle, während die elektrische Steuereinrichtung (EST) die Brandbekämpfung einleitet und Löschmittel auf den Brandherd oder eine vorbestimmte Fläche (vorbestimmtes Volumen) in projektierter Menge und Form aufbringt und ihre Inbetriebsetzung an eine vorgegebene/vorbestimmte Stelle automatisch meldet.

Die Kompatibilität der zur Anlagenauslösung bzw. -steuerung dienenden Signale der Brandschutzanlage(n) mit den Signalen anderer am gleichen Objekt vorhandener Sicherheitseinrichtungen (z. B. Einbruchmeldeanlagen) bzw. Signalisationsanlagen muss gewährleistet sein, um Falschalarme zu vermeiden.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juni 2017 um 12:35 Uhr von Thomas Lowien geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Gert Beilicke.

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