Angriffhemmende Verglasung

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Schichtaufbau verschiedener angriffhemmender Verglasungen

Eine angriffhemmende Verglasung setzt einer Gewalteinwirkung einen bestimmten Widerstand entgegen. Sie ist im Allgemeinen durchsichtig oder durchscheinend. Eine angriffhemmende Verglasung ist ein Erzeugnis aus einer Glasscheibe oder aus mehreren Glasscheiben mit oder ohne Kunststoffscheibe(n), dessen einzelne Scheiben eine gleichmäßige Dicke über die gesamte Fläche des Erzeugnisses haben (siehe auch Abschn. 3.1 DIN EN 356)

Beispiele für angriffhemmende Verglasungen gemäß DIN EN 356 siehe Grafik.

DIN EN 356 befasst sich mit dem Widerstand gegen manuellen Angriff, also mit durchwurfhemmenden und durchbruchhemmenden Verglasungen. Die früher ebenfalls unter dem Oberbegriff "angriffhemmende Verglasung" in der DIN 52290 behandelten durchschuss- und sprengwirkungshemmenden Verglasungen sind jeweils in eigenen europäischen Normen geregelt (Widerstand gegen Beschuss: DIN EN 1063, Sprengwirkungshemmung: DIN EN 13541).

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 5. November 2010 um 10:42 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Kurt Meißner.

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