Alarmplausibilität

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Der Begriff umschreibt die Glaubwürdigkeit eines Alarmsignals. Je höher die Falschalarmrate, desto niedriger die Alarmplausibilität. Eine hohe Alarmplausibilität ist grundsätzlich erwünscht. Sie erspart nicht nur die durch die Eruierung und Behandlung von Falschalarmen verursachten Kosten und Umtriebe; sie stellt auch sicher, dass der Benutzer jedes Alarmsignal ernst nimmt. Allerdings verlangt sie in vermehrtem Maße "intelligente" Systeme, die mit erhöhter Sicherheit zwischen echten Bedrohungen und Täuschungsgrößen unterscheiden können. Die Alarmplausibilität lässt sich erhöhen beispielsweise durch Absicherung eines Signals mittels Vergleich mit einem oder mehreren weiteren Signalen (Korrelation, Zweigruppenabhängigkeit, usw.).

Siehe auch


An dieser Stelle sei vermerkt, dass der Begriff der Alarmverifikation weiter verbreitet ist. Alarmverifikation ist die Bezeichnung für solche Verfahren, die geeignet sind, eine höhere Alarmplausibilität zu erzeugen. Hier ist auch zu beachten, dass in neuen EN-Normen, z.B. der EN 50518-3, und der EN 50131-1 solche Alarmverifizierungen eingehend als Verfahren definiert und beschrieben werden. Wolfgang Wüst



Diese Seite wurde zuletzt am 25. Oktober 2010 um 14:52 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Wolfgang Wüst und Hansjörg Wigger.

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