Alarmdrahteinlage

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Alarmdrahteinlagen werden zur Glasbruchüberwachung bei Scheiben aus Verbundsicherheitsglas (VSG) eingesetzt, man spricht dann von Alarmdrahtglas.

Verglasungen mit Alarmdrahteinlage(Bild: Flachglas MarkenKreis GmbH) aus: Peter Fasold: "Elektronische Überwachung - Überfall- und Einbruchmeldeanlagen"

In die äußerste Folienzwischenlage wird bereits bei der Glasherstellung mäanderförmig ein haarfeiner Alarmdraht eingelegt. Bei einem Durchbruch reißt dieser Draht, was zur Alarmauslösung führt.

Alarmdrahteinlagen sind zugelassen für Einbruchmeldeanlagen bis Klasse C.


Besondere Installationshinweise

  • Das Verbundsicherheitsglas ist vorzugsweise so einzubauen, dass es sich im Innenbereich befindet und eine Demontage von außen nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist (Glashalteleisten innen).
Wenn dies nicht möglich ist, muss das Herausnehmen der Gläser zu einer Meldung führen.
  • Die Anschlussstellen müssen soweit wie möglich diagonal angeordnet sein.
  • Die maximalen Abstände der Alarmdrähte dürfen betragen bei:
- Überwachung auf Durchstieg: 100 mm
- Überwachung auf Durchgriff: 40 mm (falls die zu überwachenden Gegenstände keinen geringeren Abstand erfordern)
- Überwachung auf Durchgriff mit Hilfswerkzeugen: 15 mm
  • Alarmgläser müssen soweit wie möglich allseitig gefasst sein. Im Einzelfall vorhandene freiliegende Glasstöße müssen elektrisch auf Durchgriff mit Hilfswerkzeugen überwacht werden.

[1]


Einzelnachweis

  1. Quelle: Peter Fasold: "Elektronische Überwachung" - Überfall- und Einbruchmeldeanlagen


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 4. Februar 2014 um 04:26 Uhr von Peter Fasold geändert.

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