Alarmübertragungsanlage (AÜA)

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Alarmübertragungsanlage. Aus dem Beschluss des Bundeskartellamtes B7-30/07-1. Nach diesem Beschluss ist die Übertragungseinrichtung (ÜE) aus dem Monopol des Konzessionärs herauszulösen und dem Wettbewerb zugänglich zu machen
Einrichtungen und Netze, die Informationen über den Zustand einer oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen zu einer oder mehreren Alarmempfangsstellen übertragen.

(Definition: VdS)

Eine AÜA zwischen einer durch die Baubehörde vorgeschriebenen Brandmeldeanlage (BMA) und dem Einsatzleitrechner der Feuerwehr besteht aus drei Komponenten: Der Übertragungseinrichtung (ÜE) am Standort der Brandmeldeanlage, dem Übertragungsweg und der Alarmempfangseinrichtung am Standort der Feuerwehr. Wer Anlagen dieser Art errichten und warten will, bedarf einer Konzession der Kommune, die in der Regel für 10 Jahre vergeben wird und die bis 2013 für alle drei Komponenten ausschließlich dem Konzessionär das Recht einräumte in der jeweiligen Kommune Anlagen dieser Art zu bauen und zu unterhalten. Durch Beschluss des Bundeskartellamtes vom 24. Mai 2013 (Az. B7-30/07-1) wurde das Monopol auf den Übertragungsweg und die AE beschränkt. Die ÜE kann auch von Nicht-Konzessionären gebaut und gewartet werden, wenn sie die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, insbesondere nach DIM 14675 zertifiziert sind und alle einschlägigen Normen und Protokolle (DIN 14675, DIN EN 50136, DIN EN 50518, VdS-Protokoll 2465, Richtlinie EN54-21:2006, CE-Konformitätszertifikat) einhalten.


Weblinks


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 4. Dezember 2013 um 10:33 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Redaktion.

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